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De Aquis Pompeiorum. Das Castellum Aquae in Pompeji: Herkunft, Zuleitung und Verteilung des Wassers, 2002, 483 p -

Seit 1902, dem Jahr der Freilegung des zentralen Wasserverteilungsgebäudes (Castellum Aquae) im antiken Pompeji, gibt es nicht nur eine allgemein anerkannte Theorie, wie die Wasserverteilung in dieser Stadt - basierend auf den Überlegungen des römischen Architekten Vitruv - funktioniert hat, sondern die Funktion der Anlage gilt weithin als Modell auch für andere antike Städte. Nach einer mehrjährigen interdisziplinären Untersuchung konnte diese Theorie nicht nur widerlegt werden, sondern es zeigte sich, daß die Anlage älter als erwartet und in zwei Bauphasen entstanden ist: Das in der 1. Phase offene runde Becken ohne Regeleinrichtungen wurde in der 2. Phase, die in die Regierungszeit des Kaisers Augustus fällt, nicht nur mit dem Castellum überbaut, sondern es erhielt auch ausgeklügelte Regeleinrichtungen. Diese erlaubten es, die in der zweiten Phase geringere und aus einem anderen Quellgebiet herangeführte Wassermenge so geschickt zu verteilen, daß die in der Kaiserzeit sogar noch gestiegenen Versorgungsbedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden konnten. Die Funktion der Regeleinrichtungen konnte aus den Kalkablagerungen im Zuleitungskanal und im Becken erschlossen und durch Strömungsuntersuchungen in einem Großmodell verifiziert werden.
Référence : 28023. Allemand
73,50 €
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